ERP-Shop-Integration für Juwelier Bockholt —
ein Shop, der sich selbst aktuell hält.
01 · Ausgangslage
Juwelier Bockholt führt sein Sortiment — Uhren und Schmuck namhafter Marken — in der Branchensoftware Clarity & Success; der Onlineshop läuft auf Shopify. Zwei Systeme, die je für sich gut arbeiten und nichts voneinander wissen. Artikel, Preise und Bestände von Hand synchron zu halten ist bei diesem Sortiment eine tägliche Aufgabe — und je breiter das Sortiment, desto enger der Spielraum bei den Beständen.
02 · Herausforderung
Eine Schnittstelle zu bauen, die Daten hin- und herschiebt, ist einfach. Eine, die im Dauerbetrieb zuverlässig bleibt, ist eine andere Aufgabe: kein Überverkauf, keine Doppelbuchungen, kein Zusammenbruch, wenn das Warenwirtschaftssystem für eine Wartung ausfällt.
03 · Entscheidungen
Eine eigens entwickelte Integration statt eines Standard-Konnektors — mit klaren Prinzipien: Der Bestandsabgleich schreibt nur echte Abweichungen und liest gegen, Bestellungen und Kunden sind über eindeutige Schlüssel gegen Duplikate abgesichert, Produktiv- und Testumgebung sind mehrfach getrennt, und jede Änderung am Live-System wird erst nach Prüfung aktiviert — versioniert und rückrollbar.
04 · Umsetzung
Vom ERP in den Shop: Artikel, Produktbilder, Bestände, Kategorien und Uhren-Merkmale wie Zifferblatt oder Gehäusedurchmesser als strukturierte Shop-Eigenschaften. Vom Shop ins ERP: jede Bestellung sofort als Beleg, Neukunden automatisch als Kundenstamm. Fällt das ERP aus, hält die Integration den Stand, holt nach Rückkehr alles nach und meldet einen echten Ausfall mit genau einer Hinweismail. Ein unabhängiger Watchdog überwacht den Sync rund um die Uhr.
05 · Ergebnis
Ein Onlineshop, der sich selbst aktuell hält — Überverkauf und Doppelbuchungen sind strukturell ausgeschlossen.
Der Watchdog meldet sich zusätzlich, wenn zu lange kein erfolgreicher Lauf stattgefunden hat.
Eingesetzte Technologien
Erkenntnisse
Erst prüfen, dann ändern: Wenn ein einzelner Artikel nicht im Shop erscheint, liegt die Ursache selten dort, wo man zuerst sucht. Wir grenzen sie an den Daten ein, bevor wir am System etwas ändern — eine kleine Korrektur an der richtigen Stelle ist besser als ein Eingriff ins Laufende.
Gute Integrationen sind still: Der Kunde wird nur informiert, wenn etwas Relevantes ansteht — nicht mit jeder Statusmeldung.
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