Schnittstellen zwischen Shop, ERP und Fachanwendung —
Daten einmal erfassen.
Shopware, Shopify, WooCommerce, Ecwid — angebunden an SAP, Odoo, Business Central, Abacus, Clarity oder Avista. Über n8n, Alumio oder eine eigene Schnittstelle.
In den meisten Unternehmen laufen mehrere Systeme nebeneinander, die voneinander wissen müssten: ein Shop, eine Warenwirtschaft, eine Buchhaltung, vielleicht ein Kassensystem oder eine Fachanwendung. Solange die Übertragung von Hand geschieht, kostet sie Zeit und erzeugt Abweichungen. Wir bauen die Verbindungen dazwischen — mit fertigen Werkzeugen, wo sie passen, und mit eigener Entwicklung, wo sie nicht reichen.
Jede manuelle Übertragung ist ein Fehler, der auf seinen Termin wartet.
Gewachsene Systemlandschaften sind selten geplant entstanden. Ein Shop kam dazu, dann ein Lagersystem, dann Fachanwendungen für die Branche — und dazwischen arbeiten Menschen, die Daten von einer Maske in die nächste tippen. Das kostet Zeit, erzeugt Fehler und macht Auswertungen unzuverlässig, weil niemand weiss, welcher Stand der richtige ist.
Eine saubere Systemintegration bringt die Systeme dazu, miteinander zu reden, und löst drei Dinge auf einmal: Der Aufwand sinkt, die Datenqualität steigt, und Sie sehen zum ersten Mal in Echtzeit, wie Ihr Geschäft wirklich läuft.
ERP-Schnittstellen sind der Kern dieser Arbeit: auf der einen Seite Shopware, Shopify oder WooCommerce, auf der anderen SAP, Odoo, Business Central oder Abacus.
Schnittstellen zwischen Ihren Systemen
Wir bringen ERP, Shop, PIM, Lager, Versand und Buchhaltung dazu, miteinander zu reden — bidirektional, protokolliert und nachvollziehbar. Artikel, Bestände, Preise, Bestellungen und Belege fliessen automatisch, in der Richtung und im Takt, den Ihr Geschäft braucht.
Prozesse ohne manuelle Zwischenschritte
Wiederkehrende Abläufe laufen ohne Zutun: Bestellungen auslösen, Dokumente ablegen, Benachrichtigungen versenden, Daten abgleichen. Was heute drei Personen nebenbei erledigen, läuft danach im Hintergrund — und meldet sich nur, wenn etwas nicht stimmt.
Datenübernahme bei Systemwechsel
Wenn ein System abgelöst wird, entscheidet die Datenmigration über Erfolg oder Stillstand. Wir bereinigen, überführen und prüfen — mit Testläufen, bevor produktiv umgeschaltet wird.
Buchungen, die von selbst entstehen
In vielen Unternehmen wandern Buchungssätze von Hand ins Buchhaltungssystem: aus dem Onlineshop, aus dem Zahlungsdienst, aus der Lohnabrechnung. Jeden Monat dieselben Handgriffe, jeden Monat dieselben Fehlerquellen.
Die Kontierungsregeln kommen von Ihnen oder von Ihrem Treuhänder — dort gehören sie hin. Wir überführen sie in eine Automatik, die sie zuverlässig anwendet, und in eine Kontrolle, die zeigt, dass jede Buchung angekommen ist. Was nicht eindeutig ist, bleibt liegen und wird gemeldet, statt falsch verbucht zu werden.
Wir sind IT, nicht Treuhand. Die fachliche Verantwortung für die Buchführung bleibt, wo sie ist.
Wir wählen das Werkzeug nach dem Vorhaben.
Bestandsaufnahme
Welche Systeme sind im Einsatz, welche Daten laufen wohin, und wo wird heute manuell überbrückt? Ergebnis ist eine Übersicht Ihrer Landschaft — oft die erste, die es überhaupt gibt.
Zielbild und Priorität
Nicht alles muss verbunden werden. Wir bestimmen gemeinsam, welche Verbindung den grössten Aufwand spart, und beginnen dort.
Umsetzung in Etappen
Jede Schnittstelle wird einzeln gebaut, getestet und produktiv gesetzt. Sie sehen nach wenigen Wochen den ersten Nutzen, statt monatelang auf ein Gesamtergebnis zu warten.
Betrieb und Überwachung
Fehlerfälle werden protokolliert und gemeldet, nicht stillschweigend übergangen. Sie erhalten eine Dokumentation, mit der auch ein anderer Dienstleister weiterarbeiten könnte.
E-Commerce-Middleware für BlueBioTech International —
Bestellungen ohne manuelle Erfassung.
01 · Ausgangslage
Der Onlineshop und die bestehenden Systeme arbeiteten ohne automatisierten Abgleich — Artikel, Bestände und Bestellungen mussten manuell nachgeführt werden.
02 · Umsetzung
Implementierung einer E-Commerce-Middleware zur Anbindung des Onlineshops an die bestehenden Systeme — mit automatisiertem Abgleich von Artikeln, Beständen und Bestellungen.
03 · Ergebnis
Bestellungen laufen ohne manuelle Erfassung in die Auftragsabwicklung — Bestände sind im Shop aktuell.
Softwareentwicklung: eigene Anwendungen, wo der Standard nicht reicht
Nicht jede Aufgabe lässt sich mit einem fertigen Produkt lösen. Manchmal fehlt die Funktion, manchmal passt der Zuschnitt nicht, und manchmal ist der Weg über drei Werkzeuge teurer als eine Anwendung, die genau eine Sache tut.
Was wir in diesem Bereich bauen: Fachanwendungen für Abläufe, die es als Produkt nicht gibt. Werkzeuge, die eine Berechnung oder eine Prüfung automatisieren. Schnittstellen zwischen Systemen, für die es keine fertige Verbindung gibt. Und Auswertungen, die Zahlen aus mehreren Systemen zusammenführen.
Die Werkzeuge auf dieser Website sind unsere eigenen: der Schnittstellen-Check, die Projektrisiko-Einschätzung, die Prüfung der Barrierefreiheit und die Besuchererkennung. Sie zeigen, in welcher Form wir arbeiten: als Webanwendung, auf eigener Infrastruktur, ohne einen Dienst dazwischen, der die Daten mitliest.
Und wenn es eine App sein soll? Vieles, was als App gedacht ist, lässt sich als Webanwendung bauen: sie läuft im Browser des Telefons, lässt sich zum Startbildschirm hinzufügen und braucht keinen Store. Wo wirklich eine App im Store nötig ist, sagen wir es — und sagen auch, wenn es nicht unsere Aufgabe ist.
n8n self-hosted: Einrichtung und Betrieb in der Schweiz
n8n ist ein offenes Werkzeug, um Abläufe zwischen Systemen zu automatisieren — ohne für jede Verbindung ein eigenes Programm zu schreiben. Es gibt eine gehostete Fassung des Herstellers und die Möglichkeit, es selbst zu betreiben.
Wir betreiben n8n selbst gehostet und richten es auch für Kundinnen und Kunden so ein. Das ist dann sinnvoll, wenn Daten durch die Abläufe fliessen, die das Haus nicht verlassen sollen: Kundendaten, Preise, Bestellungen, Personaldaten.
Was dazugehört: Einrichtung auf eigener Infrastruktur, Absicherung des Zugangs, Sicherung und Wiederherstellung, Aktualisierungen, und der Aufbau der Abläufe selbst. Dazu eine Überwachung, die meldet, wenn ein Ablauf stehen bleibt — denn ein stiller Ausfall fällt sonst erst auf, wenn Daten fehlen.
Zum Betriebsort, ohne Umschweife: Wir betreiben self-hosted auf eigener Infrastruktur bei einem europäischen Anbieter, ohne US-Hyperscaler. Die Rechenzentren stehen in Deutschland und Finnland, nicht in der Schweiz. Für die meisten Anforderungen nach revidiertem Datenschutzgesetz ist das ausreichend. Verlangen Ihre Vorgaben einen Standort in der Schweiz, sagen Sie es im ersten Gespräch — dann planen wir es von Anfang an ein.
KI-Telefonassistent
Ein Telefonassistent nimmt Anrufe entgegen, versteht das Anliegen und erledigt den einfachen Teil selbst — einen Termin vereinbaren, eine Auskunft geben, einen Rückruf notieren. Was er nicht lösen kann, reicht er weiter.
Technisch gehören drei Dinge zusammen: eine Telefonanbindung, die Sprache erkennt und erzeugt, und eine Verbindung zu dem System, in dem die Antwort steht — meist ein Kalender oder eine Kundendatenbank. Für Schweizer Anrufende kommt dazu, dass gesprochenes Schweizerdeutsch zuverlässig verstanden werden muss; das ist der anspruchsvollste Teil und entscheidet darüber, ob ein solcher Assistent im Alltag angenommen wird.
Wir bauen solche Anwendungen auf offenen Komponenten und auf eigener Infrastruktur, damit Gesprächsinhalte nicht bei einem Dritten liegen.
Was Integrationsprojekte zuerst klären.
Was eine Schnittstelle in Ihrem Fall ungefähr kostet und ab wann sie sich trägt, können Sie mit dem Schnittstellen-Check in wenigen Minuten überschlagen.
Was kostet eine Schnittstelle?
Das hängt vor allem davon ab, wie gut die beteiligten Systeme dokumentierte Schnittstellen mitbringen. Eine Standardanbindung zwischen zwei modernen Systemen ist überschaubar; eine Altanwendung ohne API ist Aufwand. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie eine belastbare Schätzung. Eine erste Einordnung geben wir schon im Gespräch.
Müssen wir unser bestehendes System ersetzen?
In der Regel nicht. Integration heisst gerade, vorhandene Systeme zu verbinden statt sie abzulösen. Wir empfehlen einen Ersatz, wenn er sich rechnet.
Wo laufen unsere Daten?
Auf Wunsch vollständig in der Schweiz oder in Ihrem eigenen Rechenzentrum. Gerade für die öffentliche Verwaltung und regulierte Branchen ist das oft die entscheidende Frage — wir klären sie am Anfang, nicht am Ende.
Was passiert, wenn eine Schnittstelle ausfällt?
Fehler werden erkannt, protokolliert und gemeldet; Übertragungen werden wiederholt, statt verloren zu gehen. Sie erfahren von einem Problem, bevor es Ihr Kunde tut.
Sind wir danach von Ihnen abhängig?
Nein, und das ist Absicht. Alles ist dokumentiert, die Zugänge liegen bei Ihnen, und wir setzen auf verbreitete Werkzeuge statt auf eine Speziallösung, die nur wir warten können.
Was ist Middleware — und wann brauchen wir sie?
Middleware ist eine Zwischenschicht zwischen zwei Systemen, die Daten übersetzt, zwischenspeichert und ihre Übertragung überwacht. Sie sorgt dafür, dass eine Bestellung im ERP ankommt, auch wenn das ERP im Moment der Bestellung nicht erreichbar war.
Nötig wird sie, sobald mehr als zwei Systeme beteiligt sind, sobald die Systeme in unterschiedlichem Takt arbeiten — Bestellungen sofort, Lagerbestände stündlich — oder sobald nachvollziehbar bleiben muss, welcher Datensatz wann übertragen wurde. Bei genau zwei Systemen mit dokumentierten Schnittstellen und überschaubarem Volumen genügt eine direkte Verbindung; sie ist günstiger im Aufbau und im Betrieb.
Was ohne Middleware fehlt, ist die Wiederholung. Scheitert eine Übertragung, ist der Datensatz verloren, und niemand bemerkt es, bis ein Kunde reklamiert. Wir bauen diese Zwischenschicht mit Alumio, n8n oder als eigene Lösung — zuletzt für BlueBioTech International, wo Bestellungen seither ohne manuelle Erfassung im ERP landen.
Wie bindet man einen Onlineshop an SAP an?
Über die Schnittstellen, die SAP bereits mitbringt: OData-Services bei neueren Systemen, IDocs und BAPIs bei älteren. Welche davon zur Verfügung stehen, hängt von Release und Modulen ab — das ist die erste Frage im Projekt, nicht die letzte.
Der Shop spricht SAP dabei nicht direkt an. Dazwischen liegt eine Middleware, die Formate übersetzt, fehlgeschlagene Übertragungen wiederholt und protokolliert, was wann übertragen wurde. Vor der Technik steht allerdings die Datenhoheit: Üblicherweise führt SAP Artikel, Preise, Lagerbestände und Kundenstammdaten, während Bestellungen, Warenkörbe und Shop-Konten im Shop entstehen. Jede Abweichung davon gehört schriftlich festgehalten, sonst überschreiben sich die Systeme gegenseitig.
Aus der Praxis: Die Schnittstelle selbst ist selten das Problem. Aufwendig wird es bei Artikelvarianten, Preisstaffeln und Mehrwertsteuerregeln, die in SAP anders abgebildet sind als im Shop. Wer diese drei Punkte früh klärt, spart sich die Hälfte der Projektzeit. Für die Held AG haben wir diesen Weg umgesetzt — von der Systemwahl bis zum Livegang.
Alumio, n8n oder eigene Schnittstelle — was ist wann richtig?
Alumio ist eine Integrationsplattform mit fertigen Konnektoren. Sie lohnt sich, wenn mehrere Systeme dauerhaft verbunden bleiben, wenn Übertragungen ohne Programmierung angepasst werden sollen und wenn Überwachung und Wiederholung mitgeliefert sein müssen. Der Preis dafür sind laufende Lizenzkosten.
n8n ist ein Automatisierungswerkzeug, das sich selbst betreiben lässt. Es passt, wenn Abläufe häufig wechseln, wenn neben der Datenübertragung weitere Schritte dazukommen — Benachrichtigungen, Freigaben, Auswertungen — und wenn die Daten das eigene Rechenzentrum nicht verlassen sollen. Der Preis ist Betriebsaufwand statt Lizenz. Eine eigene Schnittstelle schliesslich ist richtig, wenn es bei zwei Systemen bleibt, das Datenmodell stabil ist und Volumen oder Antwortzeiten gegen eine Zwischenschicht sprechen — volle Kontrolle bei voller Verantwortung.
Die häufigste Fehlentscheidung ist die Plattform für den Zweisystem-Fall: Lizenz und Einarbeitung kosten dann mehr, als die Schnittstelle je gekostet hätte. Wir arbeiten mit allen drei Wegen und entscheiden nach dem Vorhaben, nicht nach dem Werkzeug.
Gibt es Schweizer Anbieter, die ERP und Onlineshop aus einer Hand umsetzen?
Ja, allerdings wenige. Die Arbeitsteilung im Markt verläuft meist anders: Agenturen bauen den Shop, ERP-Partner betreuen das ERP, und die Schnittstelle dazwischen gehört niemandem. Genau dort entstehen die Verzögerungen, und genau dort zeigt im Störungsfall jede Seite auf die andere.
Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten: Verantwortet der Anbieter beide Seiten selbst, oder vermittelt er nur? Bekommen Sie die Schnittstelle dokumentiert übergeben, samt Zugängen und Quellcode? Können Sie den Betrieb später ohne ihn weiterführen oder an einen anderen übergeben? Und gibt es Referenzen mit demselben ERP — nicht nur mit derselben Shopsoftware? Ein Anbieter, der die dritte Frage ausweichend beantwortet, baut eine Abhängigkeit, keine Lösung.
om3 aus Zürich arbeitet so: ERP-Anbindung und Shop aus einer Hand, dokumentierte Übergabe, kein Betriebszwang. Umgesetzt unter anderem für Juwelier Bockholt, Spyk Bänder und die Held AG.
Was kostet eine API-Schnittstelle?
Der Aufwand hängt davon ab, wie viele Datenobjekte in welche Richtung laufen, wie gut die beteiligten Systeme dokumentiert sind und ob Altdaten übernommen werden. Nach einer Bestandsaufnahme erhalten Sie eine projektbezogene Offerte.
Welche Systeme sollen bei Ihnen zusammenkommen?
Schildern Sie uns kurz Ihre Landschaft — wir sagen Ihnen, was sich verbinden lässt und wo der Aufwand liegt.
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